Westorfer Maibaum – von früher bis heute

1998

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Maibaumrichten wurde zum Fest fürs ganze Dorf

Jetzt gibt es auch in Westorf einen Maibaum. Die Vereinsgemeinschaft hat am Donnerstag zum ersten Mal diese alte Tradition aufleben lassen, die Resonanz war hervorragend. Die Schirmherrschaft hatte der Kulturverein übernommen, aber alle anderen Vereine waren ebenso beteiligt. „Es soll ein Fest für unser Dorf sein“, so Kulturveriens-Vorsitzender Axel Bünger. Das ist es auch geworden. Mit im Vorfeld verteilten Handzetteln wurden die Westorfer zum Festplatz in der Dorfmitte eingeladen.
Am Donnerstagabend war der Spielmannszug „Blau-Weiß“ Kalletal gekommen, führte den Marsch der Westorferinnen und Westorfer zum Festplatz an. Gemeinsam wurde eine große Schleife gezogen, abgesichert durch die Polizei ging es über Straßen und Wege.
Wieder in der Dorfmitte angekommen wurde das Aufstellen des Maibaums in Angriff genommen. Kinder schmückten die Birke mit bunten Fäden, anschließend wurde er mit Muskelkraft errichtet. Gespendet wurde der Baum von Gerhard Jürgensmeier, bei dem sich Bünger noch einmal bedankte.

Quelle: Kalletaler Anzeiger

2002

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Kranz aus künstlichem Grün

Maibaum Westorfer Vereinsgemeinschaft möchte das gute Stück bis September in der Dorfmitte stehen lassen

Der Maibaum in Westorf war am Dienstagabend noch nicht aufgestellt, da wollten die ersten Gäste schon Bratwürstchen haben. So mussten sich die beiden Bräter Heinz Gresförder und Horst Schindel mächtig ´ranhalten.
Zum fünften Mal wurde in der Dorfmitte ein Maikranz an einem blau-weißen Masten mit den Wappen der örtlichen Vereine errichtet. Der Kranz ist nun erstmals aus künstlichem Grün, da er möglichst bis September stehen bleiben soll, wie Kulturvereinsvorsitzender Axel Bünger erläuterte. Gemeinsam mit Jürgen Dreher hatte er die Plastikgirlanden in zweistündiger Arbeit um den Stahlkranz gebunden. Insgesamt 70 Euro hatte sich die Westorfer Vereinsgemeinschaft das Grün kosten lassen.
150 Bratwürstchen waren besorgt worden. Diese Anzahl sei in den Vorjahren auch immer verspeist worden. Angesichts vieler runder Geburtstage im Dorf war Axel Bünger aber angesichts der Teilnehmerzahgl eher skeptisch.

Gemütliches Beisammensein in der Scheune

Für das gemütliche Beisammensein stellte Gerd Jürgensmeier seine Scheune zur Verfügung. Für musikalische Unterhaltung sorgte Werner Langemann mit seiner „Quetschkommode“.

Quelle: Lippe-Aktuell vom 02.05.2002

2013

In Westorf wurde eine Stunde zuvor der ebenfalls im vergangenen Jahr neu angeschaffte  Aluminiumbaum in die Dorfmitte gestellt. Axel Brünger, Vorsitzender des Kulturvereins, machte sich für diese Tradition im Dorf stark. Um den neuen Baum sturm- und standsicher zu verankern, hatte der verstorbene Rudi Friedrichs im vergangenen Jahr noch mit einem kleinen Bagger geholfen, den Ständer einzubringen. Wie in Talle feierten auch in Westorf zahlreiche Gäste das Aufstellen des Baumes, der seinen Platz gegenüber einer kleinen Scheune fand. Der Baum ist mit den Westorfer Vereinswappen und der
Lippischen Rose geschmückt.Maibaum1Der Kulturverein Westorf präsentiert seinen Maibaum.

Maibaum2Mit vereinten Kräften richten die Mitglieder des Kulturvereins Westorf ihren Maibaum auf. Zum ersten Mal ist der Baum nicht mehr aus Holz, sondern aus Aluminium.

Quelle: Westfalen-Blatt.de

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